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Die Aufgaben eines externen Gefahrgutbeauftragten

In der Schweiz sind alle Unternehmen, die an der Beförderung von gefährlichen Gütern beteiligt sind, verpflichtet, einen Gefahrgutbeauftragten zu bestellen. In den vergangenen Jahren sind immer wieder jene Gesetze verschärft worden, die Betriebe von dieser Pflicht befreien. Doch auch die wenigen Unternehmen, die heute noch eine Befreiung beantragen können, müssen ihr Personal regelmäßig und ausreichend schulen, um Unfälle zu vermeiden.

Für die Umsetzung dieser gesetzlichen Regelungen stehen den Unternehmen zwei Alternativen zur Verfügung. Zum einen können sie einen internen Gefahrgutbeauftragten bestellen, der fortlaufend geschult werden muss und zum anderen kann ebenfalls ein externer Gefahrgutbeauftragter beauftragt werden. Dieser stellt insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) eine sinnvolle Lösung dar. Das liegt vor allem daran, dass auf diese Weise hohe Schulungskosten eingespart werden.

Kernaufgaben des Gefahrgutbeauftragten

Ein externer Gefahrgutbeauftragter ist stets für eine umfassende Gefahrgutberatung zuständig. Dabei übernimmt er drei elementare Aufgabengebiete. Darunter sind für das beauftragende Unternehmen insbesondere dessen Überwachungsaufgaben von großem Nutzen. Ein externer Gefahrgutbeauftragter sorgt dafür, dass sämtliche Mitarbeiter während der Beförderung von gefährlichen Gütern optimal angewiesen werden. Darüber hinaus stellt er sicher, dass während der Beförderung Unfälle und sonstige Zwischenfälle vermieden werden.

Weiterhin ist er ebenfalls zur Anfertigung von Aufzeichnungen verpflichtet. Er muss den Auftraggeber fortlaufend über sämtliche Ergebnisse seiner Überwachung informieren und diesen dadurch über potentielle Gefahrenquellen aufklären. Durch diese Tätigkeit wird sichergestellt, dass der Kunde zu jedem Zeitpunkt sämtliche Ergebnisse der Überwachung einsehen und gemeinsam mit dem Gefahrgutbeauftragten besprechen kann.

Letztlich stellt vor allem die unverzügliche Anzeige von Mängeln eine seiner Kernaufgaben dar. Sobald ein externer Gefahrgutbeauftragter eine gefährliche Situation bemerkt, schreitet er sofort ein und informiert sowohl die zuständigen Mitarbeiter sowie deren Vorgesetzte über die akute Sicherheitsbedrohung. Sämtliche kritisierten Mängel werden dennoch gemeinsam mit dem Auftraggeber besprochen. Dadurch werden Vorkehrungen getroffen, um die Entstehung der Gefahrensituationen effektiv zu vermeiden.

Vielfältige Aufgabengebiete zum Schutz der Mitarbeiter

Neben diesen drei Kernaufgaben unternimmt ein externer Gefahrgutbeauftragter viele weitere Maßnahmen, um die Sicherheit der Mitarbeiter zu schützen. Sollten dennoch Unfälle oder gefährliche Situationen eintreten, wird er sofort die notwendigen Schritte einleiten. Anschließend leitet er stets eine umfassende Untersuchung der Geschehnisse ein. Dabei sucht er nach groben Verstößen gegen die eingeführten Sicherheits- und Gefahrgutvorschriften.

Weiterhin ist er für eine umfassende Gefahrgutberatung verantwortlich. Dabei werden die Angestellten über die Einführung von Sicherheitsmaßnahmen informiert. Daneben führt der externe Gefahrgutbeauftragte vielfältige Kontrollmaßnahmen in einem Unternehmen ein. Neben der regelmäßigen Überprüfung der Fahrzeuge werden ebenfalls die Fahrzeugpapiere und die Fahrzeugausrüstung kontrolliert. Im Rahmen der Gefahrgutberatung weist er ebenfalls auf den Einfluss der Drittanbieter hin und empfiehlt dem Unternehmer vertrauenswürdige Geschäftspartner. Zusätzlich unterstützt er diesen auch bei der Beschaffung von vorschriftsgerechten Fahrzeugen. Letztlich ist er für die Schulung sämtliche Mitarbeiter entsprechend der aktuellen Vorschriften verantwortlich.

Vorteile eines externen Gefahrgutbeauftragten

Der externe Gefahrgutbeauftragte bietet Ihnen im Gegensatz zu einem internen Verantwortungsträger viele Vorzüge. Auftraggeber profitieren von dessen langjähriger Erfahrung und erhalten Zugriff auf wertvolle Informationen. Durch seine Tätigkeit ist der externe Beauftragte bereits mehrfach mit vielen Drittanbietern in Kontakt getreten. Dadurch kann er den Unternehmer hinsichtlich der Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit beraten.

Weiterhin sparen vor allem kleine und mittelständische Unternehmen bei einer Zusammenarbeit viel Geld. Durch die Beauftragung eines Angestellten müssen Unternehmer fortwährend hohe Personalkosten tragen. Darüber hinaus ist nicht nur durch die Weiterbildung der Fachkraft sehr teuer, sondern ebenfalls deren regelmäßige Fortbildung. Ein externer Gefahrgutbeauftragter verfügt bereits über das erforderliche Wissen und stellt daher eine besonders kosteneffiziente Lösung dar.

Zusätzlich ist er aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung in diesem Tätigkeitsfeld in der Lage, sämtliche Aufgaben schneller und zuverlässiger zu erledigen. Insbesondere die Dokumentationsarbeit stellt dabei eine große Herausforderung dar. Angestellte benötigen in der Regel auch nach ihrer Weiterbildung viel Zeit, um die komplexen Dokumentationstechniken richtig anzuwenden. Eine externe Fachkraft spart dabei jedoch viel Zeit und kann sich vorrangig auf die Sicherheit Ihrer Mitarbeiter konzentrieren.

Letztlich müssen vor allem interne Gefahrgutbeauftragte oftmals aufwändige Recherchen durchführen, um die richtige Lösung für eine spezielle Problemstellung zu finden. Für eine externe Fachkraft, die sich auf Ihre Branche spezialisiert hat, entfallen diese in der Regel. Das spart Ihnen nicht nur hohe Kosten, sondern beugt Unachtsamkeiten und sonstigen Zwischenfällen vor.

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