Versicherungen für Transportunternehmer

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Versicherungen für Transportunternehmer

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Welche Versicherungen benötigt ein Transportunternehmen

Versicherungen für Unternehmen: Pflicht oder Kür? 

Ganz schnell ist es passiert. Durch eine kurze Unachtsamkeit beim Abladen kommt die Lieferung des Kunden zu schaden. Je nach Wert des Transportgutes wird ein Ausgleich in großer Höhe fällig. Werden darüber hinaus Personen geschädigt, kann die Schadenssumme ein Unternehmen in große finanzielle Schwierigkeiten bringen. Ohne eine Versicherung, die den Schaden übernimmt, kann es sogar das finanzielle Aus für das Unternehmen bedeuten. 

Welche Risiken liegen für Unternehmen vor? 

Die Risiken für ein Unternehmen sind sehr vielfältig. Nicht immer sind Dritte die Geschädigten. Teilweise betreffen die Risiken auch das Unternehmen selbst.  

Beispiele für Risiken eines Unternehmens: 

Sachrisiken:  

  • Diebstahl von Unternehmenseigentum 
  • Schaden durch Feuer und/oder Wasser 
  • Schaden durch Naturereignisse (Sturm, Hagel, Erdbeben, usw.) 

Haftpflichtrisiken: 

  • Verlust oder Beschädigung von Ladegut 
  • Unfälle im Straßenverkehr 

Ökologische Risiken:  

  • Unfälle mit Gefahrgut 
  • Herabstufung durch Änderungen von Normen 

Geschäftsrisiken: 

  • Rechtsstreitigkeiten 
  • Betriebsunterbrechungen 
  • Debitorenausfälle 

Risiken bereits im Vorfeld minimieren 

Die Liste der Risiken, die ein Unternehmen betreffen können, lässt sich beliebig fortsetzen. Aber wie geht man nun mit den Risiken um? Eine Möglichkeit ist sicherlich die Vermeidung von Risiken. Durch Sicherheitsmaßnahmen können Sie Schäden häufig im Vorhinein vermeiden oder zumindest begrenzen.   

Zur Schadensverhütung für das Beispiel aus der Einleitung zählen unter anderem die regelmäßige Schulung von Fahr- und Ladepersonal. Darüber hinaus eine fachgerecht durchgeführte Ladungssicherung und die Einhaltung von Pausenzeiten.  

Aber nicht immer reichen Vorsichtsmaßnahmen allein aus. Liegt der Schaden erst einmal vor, kann der Unternehmer das Risiko selbst tragen, bzw. die Forderungen des Geschädigten selbst begleichen. Dies ist häufig dann sinnvoll, wenn es sich um Bagatellschäden und niedrige Summen handelt. Dies wirkt sich unmittelbar auf die Höhe der Versicherungsprämie aus. Hingegen sollten Sie Risiken mit großen Auswirkungen auf den finanziellen Fortbestand des Unternehmens unbedingt von Anfang an versichern.  

Nicht alle Versicherungen sind freiwillig 

Für so ziemlich jedes unternehmerische Risiko gibt es eine entsprechende Versicherung, die im Notfall für den Schaden aufkommt. Die Zusammenstellung der einzelnen Versicherungen ist für jedes Unternehmen sehr individuell. Eine gute Beratung sollte also unbedingt in Anspruch genommen werden. Dabei wird geprüft welche Versicherungen überhaupt sinnvoll und in welcher Höhe diese abzuschließen sind.  

Aber nicht immer hat der Unternehmer eine Wahl. Es gibt Versicherungen, die der Staat, beziehungsweise der Kanton vorschreibt:  

Sozialversicherungen: Die staatliche Vorsorge dient der Existenzsicherung. Sie tritt beispielsweise dann in Kraft, wenn Personen aus gesundheitlichen oder Altersgründen nicht mehr einer Erwerbstätigkeit nachgehen können. Zur staatlichen Vorsorge zählen die Krankenversicherung, die Arbeitslosenversicherung, die Invaliden- und Unfallversicherung, die Mutterschaftsversicherung und die Alters- und Hinterlassenenversicherung. Diese Mindestversicherungen sind für alle vorgeschrieben.  

Zumindest für alle Arbeitnehmer obligatorisch ist der Abschluss einer Versicherung zur beruflichen Vorsorge. Diese baut auf die staatlichen Leistungen aus der Alters- und Hinterlassenenversicherung auf und dient der Erhaltung des Lebensstandards im Alter.  

Motorfahrzeughaftpflicht: Die zweite obligatorische Versicherung spielt für ein Transportunternehmen ebenfalls eine tragende Rolle. Die Motorfahrzeughaftplicht, deckt alle Schäden Dritter, die beim Betrieb eines Fahrzeuges entstehen. Die übernommene Ladung ist dabei jedoch nicht eingeschlossen! Ohne den Nachweis einer Motorfahrzeugversicherung ist die Zulassung eines PKW oder LKW beim Straßenverkehrsamt nicht möglich.  

Gebäudeversicherung: Für die Pflicht zum Abschluss einer Gebäudeversicherung gibt es für die Schweiz keine einheitliche Regelung. In 19 Kantonen besteht die Pflicht Gebäude bei einer kantonalen Gebäudeversicherung zu sichern. 3 Kantone erlauben die Versicherung bei einem Privatversicherer. In vier weiteren ist die Gebäudeversicherung freiwillig. Auch dort, wo die Versicherung nicht zwingend vorgeschrieben ist, sollte zumindest die grundlegende Deckung für Feuer- und Elementarschäden beantragt werden. Ein Großbrand in den eigenen Lagerhallen kann ohne Versicherungsschutz existenzbedrohend sein.   

Welche freiwilligen Versicherungen sind für Transportunternehmen relevant? 

Freiwillige aber nicht unbedingt minder wichtige Versicherungen sind:  

Teil- und Vollkaskoversicherungen: Diese deckt Schäden am eigenen Fahrzeug ab (Diebstahl, Zusammenstoß mit Wild, Glasbruch und gegebenenfalls Kollisionen)  

Frachtführerhaftpflicht: Schäden durch Beschädigung oder Verlust von übernommenen Frachtgütern werden durch die Frachtführerhaftpflicht gedeckt. Ebenso kommen die Versicherungen für Forderungen aus verspäteter Lieferung auf.  

Transportversicherung: Die Transportversicherung zahlt ebenfalls bei Verlust, Beschädigung oder verspäteter Auslieferung von Gütern. Anders als bei der Frachtführerhaftpflicht ist ein Verschulden des Fahrers für die Leistung unerheblich.  

Fahrzeugrechtschutz: Diese hilft bei rechtlichen Auseinandersetzungen, die den Straßenverkehr betreffen, z.B. als Folge von Unfällen.  

Betriebshaftpflichtversicherung: Ansprüche Dritter, die durch den Betrieb des Unternehmens entstehen, werden durch die Betriebshaftpflicht übernommen. Davon ausgenommen sind Schäden an Ware oder Frachtgut sowie durch den Betrieb eines Fahrzeugs verursachte Schäden.  

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